Lohnt sich Photovoltaik in Bielefeld?

Eine Photovoltaikanlage kann auch in Bielefeld einen großen Teil des Strombedarfs eines Hauses abdecken. Ob sich die Investition tatsächlich lohnt, hängt jedoch nicht allein von der Sonneneinstrahlung ab. Entscheidend sind vor allem die nutzbare Dachfläche, die Ausrichtung, mögliche Verschattungen und die Frage, wie viel des erzeugten Solarstroms selbst genutzt werden kann.

In diesem Beitrag zeigen wir, welche Voraussetzungen wichtig sind und worauf Hausbesitzer in Bielefeld bei der Planung achten sollten.

Bietet Bielefeld gute Voraussetzungen für Photovoltaik?

Ja, auch in Bielefeld können Photovoltaikanlagen zuverlässig Solarstrom erzeugen. Moderne Solarmodule produzieren nicht nur bei direkter Sonne, sondern auch bei diffusem Tageslicht Strom.

Wichtiger als eine pauschale Zahl zu den Sonnenstunden sind die konkreten Bedingungen auf dem eigenen Grundstück:

  • Ausrichtung und Neigung des Daches

  • verfügbare Dachfläche

  • Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude

  • Zustand und Aufbau des Daches

  • persönlicher Stromverbrauch

Viele Ein- und Zweifamilienhäuser in Stadtteilen wie Brackwede, Senne, Sennestadt, Heepen, Stieghorst und Schildesche verfügen über grundsätzlich geeignete Dachflächen.

Welche Dächer eignen sich?

Ein Süddach bietet häufig hohe Erträge zur Mittagszeit. Es ist aber nicht die einzige sinnvolle Möglichkeit.

Auch Ost-West-Dächer können sehr gut für Photovoltaik geeignet sein. Sie erzeugen den Solarstrom gleichmäßiger über den Tag verteilt – morgens auf der Ostseite und nachmittags beziehungsweise abends auf der Westseite. Das kann gut zum Verbrauch vieler Haushalte passen.

Auch Flachdächer können genutzt werden. Dort werden die Module je nach Planung aufgeständert oder flach beziehungsweise leicht geneigt montiert.

Ob dein Dach geeignet ist, sollte deshalb immer individuell geprüft werden.

Wann lohnt sich eine Solaranlage besonders?

Eine Photovoltaikanlage wird besonders interessant, wenn ein möglichst großer Teil des erzeugten Stroms im eigenen Haushalt genutzt wird.

Typische Verbraucher sind:

  • Haushaltsgeräte

  • Warmwasserbereitung

  • Stromspeicher

  • Wärmepumpe

  • Wallbox und Elektroauto

  • Klimaanlage

  • zukünftige elektrische Verbraucher

Je höher der Eigenverbrauch ist, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Die Anlage sollte dabei nicht pauschal, sondern passend zum heutigen und zukünftigen Energiebedarf geplant werden.

Ist ein Stromspeicher sinnvoll?

Ein Stromspeicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Dadurch kann selbst erzeugter Strom auch am Abend oder in der Nacht genutzt werden.

Ob ein Speicher wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist, hängt unter anderem ab von:

  • dem jährlichen Stromverbrauch

  • der Größe der Photovoltaikanlage

  • dem Verbrauchsverhalten

  • einer vorhandenen oder geplanten Wärmepumpe

  • einem Elektroauto

  • dem gewünschten Grad an Unabhängigkeit

Ein zu kleiner Speicher kann den verfügbaren Solarstrom nicht ausreichend aufnehmen. Ein deutlich zu großer Speicher wird dagegen möglicherweise nicht regelmäßig vollständig genutzt. Deshalb sollte die Speichergröße individuell berechnet werden.

Photovoltaik mit Wärmepumpe kombinieren

Eine Wärmepumpe erhöht den Strombedarf eines Gebäudes. Mit einer passend dimensionierten Photovoltaikanlage kann ein Teil dieses zusätzlichen Energiebedarfs durch selbst erzeugten Solarstrom gedeckt werden.

Die Wärmepumpe benötigt jedoch besonders in den Wintermonaten viel Energie, während die Photovoltaikanlage in dieser Zeit weniger Strom produziert. Eine vollständige Versorgung ausschließlich durch Solarstrom ist deshalb in der Regel nicht realistisch.

Trotzdem kann die Kombination sinnvoll sein. Eine abgestimmte Planung von Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wärmepumpe und Energiemanagement hilft dabei, möglichst viel Solarstrom direkt im eigenen Gebäude zu nutzen.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Die Kosten einer Photovoltaikanlage in Bielefeld hängen nicht nur von der Anzahl der Module ab. Weitere wichtige Faktoren sind:

  • Größe und Aufbau der Anlage

  • Dachform und Dacheindeckung

  • Zugänglichkeit und Montageaufwand

  • Gerüst oder weitere Sicherungsmaßnahmen

  • Zustand des Zählerschranks

  • Leitungswege

  • gewünschter Stromspeicher

  • Wallbox oder Energiemanagement

  • notwendige Zusatzarbeiten

Pauschale Lockpreise bilden diese Unterschiede häufig nicht vollständig ab. Ein belastbares Angebot sollte deshalb auf einer technischen Prüfung und einer individuellen Planung beruhen.

Wie läuft ein Photovoltaikprojekt in Bielefeld ab?

Bei homesun solar beginnt das Projekt mit einer persönlichen Beratung und der Aufnahme der wichtigsten Gebäudedaten. Anschließend werden Dachfläche, Stromverbrauch und zukünftige Verbraucher berücksichtigt.

Nach der Planung folgen Lieferung, Montage und Elektroinstallation. Bei einem typischen Einfamilienhaus sind die Arbeiten vor Ort gewöhnlich innerhalb weniger Tage und insgesamt meist innerhalb einer Woche abgeschlossen. Das gesamte Projekt setzen wir in der Regel innerhalb von etwa vier Wochen um.

Auch die notwendigen Schritte rund um Inbetriebnahme und Netzanmeldung werden koordiniert.

Fazit: Lohnt sich Photovoltaik in Bielefeld?

Für viele Hausbesitzer in Bielefeld kann sich eine Photovoltaikanlage langfristig lohnen. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Standort, sondern eine Planung, die zum Gebäude, zur Dachfläche und zum persönlichen Stromverbrauch passt.

Besonders sinnvoll kann Photovoltaik werden, wenn Stromspeicher, Wärmepumpe oder Elektroauto von Anfang an berücksichtigt werden. Eine individuelle Prüfung zeigt, welche Anlagengröße und Kombination für dein Zuhause geeignet ist.

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